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WBZ

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Homepage:

http://badaniapodrecznikowe.pl/

Projektleitung:

Prof. Dr. habil. Krzysztof Ruchniewicz

Projektzeitraum:

01.10.2013 —

Teammitglieder:

Arleta Dulkowska, Dagmara Fuczek, Tomasz Jaśków, dr Anna Kurpiel, Mateusz Matuszyk, Milena Migut, Jolanta Ryglewska, dr Jerzy Sporek, Michał Wiącek, dr Dariusz Wojtaszyn, dr Łukasz Wolak, Sylwester Zagulski, Aleksander Żerelik 

 

Projektbeschreibung:

Das Projekt „Deutschland und die polnisch-deutschen Beziehungen in aktuellen polnischen Geschichtslehrbüchern", implementiert seit Oktober 2013, hat zum Ziel, die gegenwärtig in polnischen Schulen verwendeten Geschichtslehrbücher unter dem Gesichtspunkt der Darstellung Deutschlands und der polnisch-deutschen Beziehungen von den Anfängen bis zur Gegenwart zu analysieren. Analyseobjekte sind Lehrpläne und Lehrbücher zweier Schultypen, nämlich des Gymnasiums und des Lyzeums, wie sie in den Verzeichnissen des Nationalen Bildungsministeriums aufgeführt sind.
Das Forschungsteam setzt sich zusammen aus Doktoranden und Mitarbeitern des Lehrstuhls für Geschichte am CSNE, die eine inhaltliche Analyse der Lehrbücher im Bezug auf den – von ihnen selbst gewählten – Zeitraum von der Entstehung des polnischen Staates bis zu den aktuellen polnisch-deutschen Beziehungen in der Europäischen Union vornehmen. Ein wichtiges Element der Arbeit ist es, einen schlüssigen Forschungsapparat auszuarbeiten, der es ermöglicht, ähnliche Forschungen in der Zukunft durchzuführen oder eine analoge Analyse deutscher Lehrbücher vorzunehmen.


Das geplante Projektergebnis ist die Veröffentlichung eines Sammelbandes mit allgemeinen Teilen sowie Beiträgen unter anderem über den Einfluss der Erinnerungspolitik auf die didaktische Gestaltung der Materialien, auβerdem mit einer kritischen Darstellung der gegenwärtig in polnischen Schulen verfügbaren Lehrbücher sowie mit verschiedenen, von Mitgliedern des Forschungsteams erstellten Analysen.
Krönender Abschluss des Projektes wird eine internationale Konferenz mit dem Titel „Geschichtspolitik und Bildung in Mittelosteuropa" sein, geplant für den 6. Und 7. Oktober 2014 und durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer Stiftung. 


Finanzierende Institution:

Deutscher Fußball-Bund

Durchführende Institution:

WBZ, Universität Münster, Zentrum deutsche Sportgeschichte

Projektleitung:

Dr. habil. Dariusz Wojtaszyn, Dr. Kai Reinhart, Dr. Rene Wiese

Projektlaufzeit:

01.10.2013 —01.10.2014

Teammitglieder:

Dr. habil. Dariusz Wojtaszyn,

 


Projektbeschreibung:

Das im Auftrag des Deutschen Fußball-Bunds laufende Projekt hat als Ziel, die verschiedenen Facetten der Fußball-Kultur im ostdeutschen Sportsystem zu untersuchen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf solchen Dingen wie Fußballhelden, -erfolge, -stadions der DDR, lokale und überregionale Traditionen und Rituale, Sitten der Fans, Kollektivsymbolik, Fußball-Gedenkorte, Stereotype und Mythen sowie die Medien- und Gesellschaftsdebatte bezüglich Fußballs in der DDR.

 

Die besondere Aufmerksamkeit erweckt die Problematik der Fußballfans und deren Aktivität innerhalb des sozialistischen Staates (mit Berücksichtigung des abweichenden Verhaltens) sowie die symbolische Auswirkung der Fußballstars auf die ostdeutsche Gesellschaft. Zu Projektdurchführungszwecken wird ein breites methodologisches Instrumentarium aus dem geschichtlichen, soziologischen und kulturanthropologischen Bereich eingesetzt.

 

Finanzierende Institution:

WBZ, Imre Kertész Kolleg Universität Jena, Jüdische Historische Institut

Durchführende Institution:

Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, WBZ, Jüdische Historische Institut

Projektleitung:

Prof. Dr. habil. Krzysztof Ruchniewicz

Projektlaufzeit:

05.2014 — 04.2015

Teammitglieder:

Dr. habil. Dariusz Wojtaszyn,

 

Projektbeschreibung:

Das Ziel des Projekts ist es, die mit dem Förderpreis des polnischen Botschafters 2012 ausgezeichnete Arbeit von Jana Fuchs "Die Bedeutung der Trümmer. Die Große Synagoge im Warschauer Wiederaufbauprozess 1945- 1991" einem breiten polnischen Leserkreis zugänglich zu machen. Die Arbeit ist die erste Veröffentlichung überhaupt, die sich detailliert mit der Nachkriegsgeschichte der Großen Synagoge in Warschau beschäftigt, eines der wichtigsten und sichtbarsten jüdischen Bauwerke mitten in Warschaus Zentrum. Insofern ist das Buch nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Stadtgeschichte Warschaus, da hier bspw. die langwierigen Diskussionen über die Neugestaltung des Plac Bankowy - eines der wichtigsten Warschauer Plätze-gebündelt werden. Sondern das Buch ist auch ein wichtiger Beitrag zu der Geschichte der Warschauer Juden sowie zu den polnisch-jüdisch-deutschen Beziehungen in der Nachkriegszeit, da es die Wahrnehmung (oder gerade das Ignorieren) und die Thematisierung jüdischen Bauerbes in der Hauptstadt, die man als Gradmesser für das polnisch-jüdische Verhältnis ansehen kann. 

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