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agnieszka

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CSNE im. Willy'ego Brandta serdecznie zaprasza na wykład w języku niemieckim prof. Michaela Schwartza: "Ethnische Säuberungen" in der Moderne. Globale Wechselwirkungen nationalistischer und rassistischer Gewaltpolitik im 19. und 20. Jahrhundert", który odbędzie się w środę 16.04.2014 o godz. 17.00

 

Ethnische "Säuberungen" sind die dunkle Kehrseite unserer modernen Demokratisierung und Nationalstaatsbildung. Bereits im 19. Jahrhundert entwickelten sich der Balkan und die außereuropäischen Kolonien zu Lernorten dieser Form von nationaler Problemlösung. Ab 1914 schlugen diese Gewalttechniken auf Europa zurück. In den beiden Weltkriegen übertraf ihr Vernichtungspotential alle Vorstellungen. Seither prägten sie die Weltentwicklung - von Palästina, Indien/Pakistan bis zu Ruanda, wobei es hier wie früher friedliche Alternativen gegeben hätte. Michael Schwartz beschreibt diese globalen Zusammenhänge und führt die erschütternde Vielfalt ethnischer Gewalttaten in unserer modernen Welt beispielhaft vor.

Eindringlicher und engagierter ist diese Problematik noch nie dargestellt worden.

 

Michael Schwartz a

Michael Schwartz, geboren 1963, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, Abteilung Berlin sowie apl. Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Michael Schwartz jest autorem publikacji: Ethnische "Säuberungen" in der Moderne. Globale Wechselwirkungen nationalistischer und rassistischer Gewaltpolitik im 19. und 20. Jahrhundert.

 

Data: 16.04.2014, godz. 17.00

Miejsce: CSNE, ul. Strażnicza 1-3, Wrocław

 

Serdecznie zapraszamy!

Heute ist der letztmögliche Termin für die Anmeldung bei der internationalen Sommerschule! Nur noch bis zum 31. März 2014 läuft die Bewerbungsfrist für die Sommerschule, organisiert vom Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Wrocław, dem Interdisziplinären Zentrum für Deutschlandstudien und –forschung (CIERA) in Paris und der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Die Sommerschule findet statt vom 22. bis zum 29. Juni 2014.


Junger Wissenschaftler, zögere nicht! Wir warten auf deine Bewerbung!


Weitere Informationen auf der Seite: http://wbz.uni.wroc.pl/pl/aktualnosci/item/1076-miedzynarodowa-szkola-letnia-2014.html

Mittwoch, 26 März 2014 16:48

Wie man eine Revolution macht!

Am 25. März 2014 hatte Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien Dr. Matthias Röβler, der Präsident des Sächsischen Landtages, zu Gast. Dr. Röβler hielt einen Vortrag zum Thema „Die Wende 1989 – Die friedliche Revolution und die Neugründung des Freistaates Sachsen".


Zu dem Treffen erschien auch die Vizekonsulin der Bundesrepublik Deutschland, Heidrun Jung. Unter den Zuhörern mangelte es nicht an ProfessorInnen, DoktorandInnen, sowie StudentInnen unserer Universität, ebenso wenig wie an VertreterInnen der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft in Breslau.
Dr. Matthias Röβler ist eine auβergewöhnliche Figur. Als Aktivist der demokratischen Opposition wirkte er in der Zeit des Niedergangs der DDR auf den späteren Systemwandel hin. Im Jahr 1989 leitete er die Sitzungen des „Runden Tisches" in Dresden. In den folgenden Jahren wurde unter seiner Leitung das sächsische Kultusministerium aufgebaut. Seit 2009 leitet Dr. Matthias Röβler den Sächsischen Landtag. Seit dem überwindet er mit seinem Handeln politisch die Grenze von Sachsen und Deutschland, zum Beispiel durch die Gründung des Forums Mitteleuropa, dessen nächste Ausgabe im Juni dieses Jahres in Wrocław stattfindet.


Über die Ereignisse des Jahres 1989 sprach der Redner energisch und flocht wiederholt Fakten aus seinem auβergewöhnlich reichen Erfahrungsschatz und spannende Anekdoten ein. Interessanterweise hatte die Wende des Jahres 1989 in der Erzählung Dr. Matthias Röβlers ihren Prolog im Jahre 1984, als der damalige Nachwuchswissenschaftler mit einem Stipendium nach Danzig fuhr.


„In Danzig lernte ich, wie man eine Revolution macht" sagte Dr. Röβler. Flugblätter, Verständigungsmethoden, Aktionen, Demonstrationen, all die in Danzig abgeschaute „Technik" erwies sich später, im Jahr 1989, auf vertrautem Terrain als nützlich. Als die Bürger der DDR hinaus auf die Straβe gingen, in der Überzeugung, dass alles gut ausgehen würde, dass kein Blut vergossen werden würde, begann, wie der Redner sagte, eine „friedliche Revolution" – was nicht selbstverständlich ist.
Im Angesicht von schussbereiten Polizisten und Soldaten war es leicht, sich finstere Szenarien auszumalen. Aber stärker als die Furcht war das Bewusstsein, an historischen Ereignissen teilzunehmen – im Falle Dr. Röβlers nicht nur als Augenzeuge, sondern als ihr Mitinitiator.


Die mehr als einstündige Diskussion erschöpfte weder das Wissen und den Anekdotenvorrat des Redners, noch das Interesse des Publikums.

Wir freuen uns auf Dr. Röβlers nächsten Besuch in Wrocław.

In diesem Sinne: Bis zum Wiedersehen im Juni beim Forum Mitteleuropa!

 


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Die ersten Monate des Großen Krieges in Mittel- und Ostmitteleuropa. Mentalitäten, Stimmungen und Erfahrungen im Sommer und Herbst 1914

 

Konferenz von 26. bis 28. März 2014

Botschaft von Rumänien in der Bundesrepublik Deutschland, Dorotheenstraße 62, 10117 Berlin

 

Das Europäische Netzwerk Erinnerung und Solidarität, das Nordost-Institut/IKGN e.V. (Lüneburg) und das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (Oldenburg) veranstalten gemeinsam eine Konferenz zum Thema „Die ersten Monate des Großen Krieges in Mittel- und Ostmitteleuropa. Mentalitäten, Stimmungen und Erfahrungen im Sommer und Herbst 1914".

Die Tagung konzentriert sich auf die ersten Monate des Großen Krieges und beleuchtet die unterschiedlichen europäischen Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen, die mit dem Krieg verbunden wurden, noch bevor das große Massensterben einsetzte.

Diese Erfahrungen werden in sechs Sektionen multiperspektivisch aufgegriffen. Nach einer historischen Einordnung stehen Alltagserfahrungen unter den Bedingungen des Krieges im Mittelpunkt.

 

 

Dabei werden die Stimmungen in einzelnen Regionen ebenso aufgegriffen wie spezifische Erwartungen, die Frauen mit dem Krieg verbanden. Am zweiten Tag werden diese Erwartungen und Stimmungen in Fallstudien zum Beispiel zu Polen, zu Transsilvanien und zu Rumänien vertieft.

In der vierten und fünften Sektion stehen literarische Verarbeitungen und die Medialisierung des Kriegsbeginns im Vordergrund: Nach der Analyse der Reaktionen von Schriftstellern wie Stefan Zweig oder Józef Wittlin gehen die Vortragenden der Frage nach, wie der Krieg sich in Bildern und der Presse niederschlug und wie die Kriegspropaganda die Medien für sich nutzte. Das abschließende Panel widmet sich vergleichend den Erinnerungen an diesen Krieg in Polen, Russland, der Ukraine und in Deutschland.

 

Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte dem Anhang. Zusätzliche Informationen finden Sie im Internet unter www.ikgn.de, www.enrs.eu und www.bgke.de

Während der Tagung besteht für Pressevertreter die Möglichkeit, Interviews mit den Experten und den Veranstaltern zu führen.

 

Weitere Partner der Tagung sind: das Lettische Okkupationsmuseum (Rīga), die Babeş-Bolyai-Universität Klausenburg/Cluj-Napoca, das Institut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften Budapest, der Stiftungslehrstuhl für deutsche Geschichte und Kultur im südöstlichen Mitteleuropa der Universität Fünfkirchen/Pécs und das Willy Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Breslau/Wrocław.

 

Kontakt:
Petra Gelsheimer (IKGN e. V. - Nordost-Institut), E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Bitte melden Sie sich bis zum 17. März 2014 an.

Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft von Rumänien in der Bundesrepublik Deutschland.
Gefördert vom Ministerium für Kultur und nationales Erbe der Republik Polen und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

 

PROGRAMM

PLAKAT

Es begann bei uns! Der epochale Wandel von 1989 nahm seinen Anfang in Polen – darüber gibt es in unserem Land kein Zweifel. Und wie sieht es in Deutschland aus? Gab es in der damaligen DDR, direkt hinter unserer westlichen Grenze, eine Reaktion auf die Ereignisse in unserem Land? Wenn ja, welche? Ist es möglich, das Gdańsk und Magdalenka zur Erneuerung des Freistaates Sachsen beigetragen haben?


Das Willy-Brandt-Zentrum lädt herzlich ein zu einem Treffen mit dem Aktivisten der demokratischen Opposition in der damaligen DDR und jetzigen Präsidenten des Sächsischen Landtages, Dr. Matthias Röβler, und zur Teilnahme an einer Diskussion mit dem Titel „Die Wende von 1989 – eine friedliche Revolution und die Wiedergründung des Freistaates Sachsen", gewidmet der sächsischen Erfahrung des deutschen Weges in die Freiheit.


Das Treffen findet statt am Dienstag, den 25. März um 17 Uhr im Willy Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Wrocław.Portrait LP Roessler 757 244 cropp

 

Als Zeuge der geschichtlichen revolutionären Realität der Jahre 1989 und 1990, spannt Dr. Matthias Röβler einen Bogen von den Ereignissen des Jahres 1989 zu Bildung des ersten Sächsischen Landtages. Er legt besonderes Augenmerk auf die Tradition, welche ein essentieller Faktor bei der Bildung von Perspektiven und der Schaffung von Zukunft ist. Nur so kann historische Kontinuität vom Streben nach Demokratie und Freiheitsbewegungen ermöglicht werden.
Der Eintritt ist frei.


Herzlich Willkommen!


Ort: WBZ, ulica Strażnicza 1-3, Wrocław
Datum: 25 März 2014, 17 Uhr

 

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