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Montag, 25 November 2013

„Zwischen Stettin und Szczecin. Metamorphosen einer Stadt 1945 - 2005

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Hütet euch, ihnen zu sagen, daß zuweilen verschiedene Städte auf demselben Boden und mit demselben Namen aufeinander folgen, entstehen und vergehen ohne gegenseitige Mitteilbarkeit. Manchmal bleiben auch die Namen der Einwohner und der Klang der Stimmen und sogar die Gesichtszüge die gleichen; doch die Götter, die unter den Namen und über den Orten thronen, sind wortlos gegangen, und an ihrer Stelle haben sich fremde Götter eingenistet (...)
Italo Calvino: Unsichtbare Städte, übersetzt von Heinz Riedt

 

Das Willy Brandt Zentrum der Universität Wroclaw lädt herzlich am 11. Dezember um 17:00 Uhr zu einem Autorenabend mit Dr. Jan Musekamp ein.

 

An der Veranstaltung teilnehmen werden:
Dr. Jan Musekamp
Jacek Dabrowski (Übersetzer)
Krzysztof Soska (Vize-Stadtpräsident von Stettin)
Ryszard Wryk (Direktor des Verlags „Nauka i Innowacje")

Prof. Marek Zybura (WBZ)
Moderation: Prof. Krzysztof Ruchniewicz (WBZ)


„Zwischen Stettin und Szczecin. Metamorphosen einer Stadt von 1945 bis 2005" ist der Titel des neuen Buches von Jan Musekamp, das von unserem Zentrum als Serie: studia brandtiana translationes herausgegeben wurde.
Das Werk von Jan Musekamp (einem jungen wissenschaftlichen Mitarbeiter der Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder) wurde vom Botschafter der Republik Polen in Berlin ausgezeichnet.
Musekamp präsentiert uns die Stadtgeschichte bis in die heutige Zeit, er durchleuchtet nicht nur entscheidende Ereignisse in Stettin nach 1945, sondern setzt sich auch mit der aktuellen Problematik auseinander: der Identitätssuche heutiger Bürger von Stettin.

 

Er weist darauf hin, dass ein Rondell den Namen des ehem. Oberbürgermeisters Hermann Haken trägt, er schreibt über die Sedina-Suche, über die Änderungen der Strassennamen, über den Versuch die Altstadt aufzubauen und über die überraschende Anpassung von deutschen Andenken an die polnischen Bedürfnisse, oder die deutsche Vergangenheit mit der polnischen Gegenwart zusammenschweissende Literatur von Artur Daniel Liskowacki.
Im Laufe der Veranstaltung und der Diskussion werden wir versuchen, herauszufinden:
Wie sah das Leben in Stettin in 1945 und darauffolgenden Jahren aus? Wo ist die Grenze zeitlich anzusetzen, bis wann die Stadt deutsch war und seit wann polnisch? Wie erinnern sich die Bewohner an die Stadt vor dem Krieg und wie beschreiben die Umsiedler aus dem Osten sie?


Finanzierung der Veröffentlichung: Stadtverwaltung Stettin und Euroregion Pomerania


Datum/Veranstaltungsort:
Am 11.12.2013 um 17:00 Uhr

Kawiarnia Literatka, Rynek 56/57, 50-116 Wrocław

 

Veranstalter:

WBZ 

 

 

 

 

 

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